e-Golf Modell 2020

Vor knapp zwei Wochen hatte das Warten endlich ein Ende und der am 17. Oktober bestellt e-Golf wurde uns am 16. Dezember in Dresden ausgeliefert!

Im Vorfeld galt es einiges an logistischem Aufwand zu stemmen denn dummerweise hatte ich es versäumt beim Bestellen des Fahrzeuges die durchaus sinnvollen Winterreifen mitzubestellen. Nun musste ich die Reifen selber organisieren und auch nach Dresden transportieren. Hierzu wurde bei Europcar ein Leihwagen (Golf Variant mit Vollausstattung) gemietet der genügend Platz für Reifen und 2 Personen bot.

Meine Tochter Eva und ich reisten bereits am Sonntag, den 15. Dezember in Dresden an und verbrachten noch einige Stunden auf dem wunderschönen Dresdner Weihnachtsmarkt.

Weihnachtsmarkt in Dresden

Die Übergabe in der Gläsernen Manufaktur war wirklich ein Event und VW gibt sich hier sehr viel Mühe. Um 11 Uhr wurden wir in Empfang genommen und es wurde eine ca. 90-minütige Führung durch das Werk gemacht. Hierbei wurden viele Fragen beantwortet und auf die einzelnen Fertigungsschritte des e-Golfs eingegangen. Auch einige tolle Konzeptwagen konnten in Augenschein genommen werden.

Gläserne Manufaktur Dresden

Nach einem sehr leckeren Mittagsessen und ein wenig Pause wurden wir dann um 14 Uhr von einer sehr netten VW-Dame in Empfang genommen und zur eigentlichen Fahrzeugübergabe zu gehen. Hier zog VW alle Register und es wurde ein toller Einführungsfilm (mit persönlicher Widmung) gezeigt und am Ende fuhr unser eGon auf die “Bühne” in unsere Arme. Das war schon einigermaßen imposant und sicherlich was anderes wie die 0815 Übergabe von TESLA 😉

eGon kommt

Nach einer ausführlichen Einweisung ins Fahrzeug dürfen wir dann direkt aus der Halle in die Freiheit fahren und uns auf den Weg nach Hause machen. Im Navi unsere Heimatadresse hinterlegt. 4 Zwischenpunkte zum Laden sehr einfach auf der Karte hinzu selektiert und auf ging’s nach Hause. Nach etwa 90 Minuten fahrt und 35 km Restreichweite fuhren wir zum ersten Lader von Ionity.

Ionity Ladesäule

Hier konnten wir sofort die maximal möglichen 40 kW des eGolfs abgreifen und sehr schnell laden. Nach ca. 35 Minuten ging es zügig weiter und wir genossen das extrem ruhige und vor allem leise Fahren des Elektrofahrzeuges. Dies kann man an dieser Stelle nur sehr schwierig umschreiben und ich empfehle jedem Leser unbedingt mal ein beliebiges Elektrofahrzeug auszuprobieren. Dieses leise Gleiten auf der Straße ohne jegliche Vibrationen ist einfach grandios.

Hier noch einige Dinge die mir positiv sowieso negativ aufgefallen sind nach knapp zwei Wochen e-Golf.

Negatives:

  • Navigationssystem muss softwareseitig verbessert werden:
    • wenn man Zielpunkte außerhalb der Reichweite auf dem Navi eingibt, zeigt der Golf einem sehr schön die verfügbaren (einen Auszug) Ladestationen an. Diese kann man nun als Zwischenstationen entsprechend einplanen. Wenn diese Zwischenladung immer noch nicht ausreichen sollte dann kann man weitere Zwischenstopps einplanen. Soweit so gut. Dummerweise zeigt das Navi immer Ladestationen vom aktuellen Punkt bis ca. 200 km Radius an. Wenn ich nun aber bereits zwei Ladestops geplant habe sollte entweder der Radios größer werden ODER die 200 km vom letzten Stopp genommen werden. Hier kann sich VW so einigen beim NAVI von TESLA abschauen und ich hoffe das hier noch das eine oder andere Software Update kommen wird.
  • Kein aktives Akku Temperatur-Management.
    • Akku wird nicht aktiv gekühlt (im Sommer) oder vorgeheizt (im Winter) was sich negativ auf die Ladeperformance auswirkt.
  • LED Matrixscheinwerfer solten bei EVs Serienausstattung sein.

Positives:

  • Gewohnt gute GOLF Verarbeitung
  • Tolles Fahrgefühl
  • Rekuperation perfekt anpassbar auf den eigenen Fahrstil
  • Sowohl Android Auto als auch Apple CarPlay sind Serie
  • Durchschnittliche Reichweite von 200km für einen 36kw Akku mehr als ok
  • Verbrauch von ca. 18/19 kWh sehr gut

Das sind nur die Dinge die mir bereits in den ersten beiden Wochen aufgefallen sein und sicherlich macht hier ein Fazit nach 6 oder 12 Monaten mehr Sinn. Ich genieße jedenfalls das “gleiten” im Golf sehr und freue mich auf jeden Fahrt.

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SB AWE32 (CT2760) Test

Achtung RETRO!!!!!

Hätte niemals gedacht, dass ich jemals zu diesem Stück Hardware einen Test schreiben würde. Das Ding ist nun wirklich betagt UND! ich habe es zu seinem Release damals verspottet 😉

Es handelt sich bei der “Soundblaster AWE32” um eine der letzten ISA Soundkarten die vor der Jahrtausendwende in den Handel kamen. Ähnlich wie die GRAVIS Ultrasound bzw. deren Nachfolger der Ultrasound PnP enthielt auch die “Kopie” von CREATIVE LABS Steckplätze für RAM Bausteine. Dieser aufrüstbare Speicher diente dazu, sogenannte Soundlibraries / Sample Fonts in die Soundkarte zu laden um damit den damals noch vorherrschenden MIDI Sounds besseren Klang zu vermitteln.

Der EMU Synthesizer welcher auf der AWE32 (und auch den späteren Modellen) für die Klangerzeugung verantwortlich zeichnete, war für seine Zeit sehr leistungsstark und verfügte auch über hardwareseitige Effekte wie “Hall”, “Chorus” oder “Reverb”. Dummerweise wurde die Anzahl der Stimmen der Karte, welche gleichzeitig genutzt werden konnten, von 32 auf 28 reduziert sobald der Effektprozessor genutzt wurde.

Im Gegensatz zur Ultrasound von GRAVIS wurden die AWE Karten weniger offen von der Szene aufgenommen und auch kaum in aufwendigen 3D Demos genutzt. Vielmehr fand sie bei Musikern und im professionellen Bereich viele Freunde.

Ein großes Handicap, in meinen Augen, war der Klang in Spielen unter DOS. Die AWE unterstützte nur per Software-Emulation Generel-Midi und die meisten DOS Spiele (alle ?) konnten nicht auf die Samples im RAM sondern nur auf das 1MB große ROM mit Samples der Karte zugreifen. Dies klang alles andere als gut und konnte mich persönlich nicht wirklich überzeugen.

Hier noch ein paar gute Klangbeispiele:

Eva lernt “point and click”

Vor einigen Wochen habe ich meine Tochter Eva das erste mal mit einem klassischen “Point & Click” Adventure konfrontiert. Natürlich “Maniac Mansion” aus dem Hause Lucasfilm Games (später Lucasarts) auf dem alten Brotkasten alias Commodore 64.

Sie hatte sehr viel Spaß, auch wenn ihr das Spiel ein wenig “gruselig” war ;). Für mich war es toll, zusehen zu dürfen, wie Eva (wie auch ich damals) ihre ersten Gehversuche unternommen hat.

Unser erster BMW

Lange aufgeschoben und nun doch realisiert. Ein neues Auto musste her!

Der GOLF4 würde kommendes Jahr 20 Jahre als und war so langsam wirklich reif für die sprichwörtliche Insel. Aus diesem Grund habe ich mich lange nach einem passenden Ersatz für die Familie umgeschaut.
Zuerst stand der VOLVO XC60 ganz oben auf meiner persönlichen Liste und dicht gefolgt vom AUDI A6 AVANT. Dann wurde mir aber von extrem vielen Kollegen ein BMW Kombi also Alternative ans Herz gelegt. Ich als notorischer BMW-Hasser wollte davon natürlich erst mal nichts hören und blieb bei AUDI und VOLVO bei meiner Suche. Am Ende gewöhnte ich mich aber mehr und mehr an die Idee mit dem BMW und schaute mir mal die PKWs der Kollegen etwas genauer an. Am Ende konnte auch ich nicht mehr anders als die Qualität der Verarbeitung anzuerkennen und die Güteklasse von BMW zu akzeptieren.

Kurz um haben wir nun einen BMW 520d Touring gekauft der ca. 3,5 Jahre alt ist und vorher als Firmenwagen bei der Deutschen Telekom in Bonn zugelassen war.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich um einen extrem gepflegtem Gebrauchtwagen in 1A Zustand handelt. Ich muss an dieser Stelle allerdings eingestehen, dass ich zuletzt vor 12 Jahren einen neuen Wagen gekauft habe ( http://www.darkvamp.de/2006/honda-civic-2006/ ) und seitdem natürlich einiges passiert ist was Autos und vor allem verbauter Technik angeht. Wenn ich also von Dingen im folgenden Text schwärme und Ihr dies als alte Hüte abtut, seit bitte etwas nachsichtig mit mir 😉

Was ist toll:

  • Geräumigkeit des Wagens
    • Besonders der Kofferraum und der Platz auf den hinteren Sitzbänken ist wirklich klasse.
  • Der Motor ist für einen Diesel wirklich extrem ruhig und trotzdem, dank seiner 190ps, genügend kraftvoll.
  • Der Verbrauch ist für seine Leistung und Größe absolut ok.
    • Ich fahre ihn zwischen 6,5 und 6,9l Diesel auf 100 km.
  • Bedienung (wie gesagt es ist mein erster BMW) im Innenraum sehr übersichtlich und logisch und dabei eben nicht überladen
  • Ausstattung in der Luxury Line sehr gut

Was weniger (bisher nur weniges):

  • Der automatisch öffnenden Kofferraum sollten einen Sensor haben damit er in der Garage nicht aus Versehen gegen die Decke schlägt.
    • Dem Problem kann man begegnen indem man die Höhe die der Deckel hochfährt im Schlüsselprofil individuell einstellt.

Was wäre genial:

  • Einige optionale Ausstattungsmerkmale hätte ich mir noch gewünscht (aber ein gebrauchter PKW ist halt an dieser Stelle auch kein Wunschkonzert)
    • Automatisch ein- und ausfahrende Außenspiegel
    • Je nach Benutzerprofil des Jahres automatisch Sitz, Lenkrad und Spiegel einstellen

Toller Schnickschnack auf den ich besonders stehe 😉

Einige Features, die heute ab der oberen Mittelklasse wohl Standart sind (sagte man mir), habe ich jetzt schon ins Herz geschlossen:

  • BMW Connected Drive
  • Connected Drive iOS App
  • Sensoren im Auto
  • LCD Display im Tachometer

BMW Connected Drive:

Wie in vielen Autos heute, ist auch im 5er BMW eine SimKarte für mobiles Internet (in meinem Fall mit 3g Verbindung) direkt ins Fahrzeug verbaut. Dadurch bieten sich sehr viele nette Möglichkeiten wie z.B. das Sammeln von aktuellen Verkehrsinformationen aller BMW-Fahrer per GPS, direkte Meldungen über Gefahrensituationen ins Cockpit (Beispiel dazu kommt später), SOS Signal direkt absenden mit einem Knopfdruck bei Gefahren und und und…

BMW Connected App:

Die App ist leider nicht so ganz kostenfrei denn um diese Funktionen zu nutzen muss man (leider) Abo-Dienste bei BMW abschließen. Die Preise halten sich aber im Rahmen und einige davon nutze ich nun gerne. Wie man im Foto sieht kann man per App den aktuellen Füllstand des Tanks abfragen oder die Restreichweite per Bordcomputer ermitteln und übermitteln lassen. Klasse finde ich auch die Möglichkeit der App Zugriff auf meine iPhone Termine zu geben und diese werden dann als mögliche Ziele in der App angeboten. Mit einem Click sendet man dann die Adresse ans Navi des BMW und fährt los.

Auch extrem nett finde ich die Möglichkeit per App das Auto auf dem Parkplatz / Parkhaus wieder zu finden. Wer mich persönlich kennt weiß, dass ich absolut orientierungslos durchs Leben streite. Nun hilft mir die App das Auto kurz Hupen oder per Lichtsignal auf sich aufmerksam machen zu lassen.

Auch klasse ist es im Sommer die Klima des Autos per App aus dem Büro (Auto auf dem Parkplatz) schonmal runterkühlen zu lassen. Nebenbei möchte ich noch anmerken, dass viele dieser Funktionen auch auf der Apple Watch zur Verfügung stehen.

Was ich auch recht intelligent finde (kennt man heue eher, und da macht es natürlich erheblich mehr Sinn, von Elektro-Fahrzeugen wie dem TESLA) ist die Rekuperation.
Neben vielen sinnvollen Technologien um Sprit zu sparen wie Start/Stop Automatik, Gewichtsreduzierung durch Aluminiumkarosserie etc., verfügt der BMW auch über die sogenannte Rekuperation. Hierbei wird beim Abbremsen oder im Leerlauf eine Art “Dynamo” zur Energierückgewinnung genutzt. Dies lädt dann zusätzlich die Batterie des Fahrzeuges wieder auf.

Ich denke das sind nun genug meiner ersten Eindrücke und ich hoffe es wird weiterhin so positiv bleiben und ich werden den Kauf auch in Zukunft nicht bereuen!

Der Denon AVR-X520BT

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Das ist mein neuer “Krachmacher” 😉 Der AVR-X520BT von Denon. Mein alter war leider nicht 4k-tauglich und musste deshalb den Besitzer wechseln. Somit kam ich endlich in die Gelegenheit, einem DENON die Chance bei uns zu Hause zu geben.

Positiv:

  • Optik (ich find das Ding recht sexy)
  • Klang (für den Preis wirklich großartig)
  • Ausstattung (HDMI mit HDCP 2.2, 4K-Farbraum und HDR)
  • super Einmesssystem
  • Bluetooth für iOS

Negativ:

  • Menüs und Fernbedienung eher durchschnittlich
    • aber ich nutze sowieso ne Logitech Harmony 😉

 

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